Grüne Jugend Rostock
22Feb/120

Kundgebung 25. Februar, 12.00 Uhr Rostock Toitenwinkel ,,Gedenken an Mehmet Turgut”

Am Vormittag des 25.02. 2004 erschießen die Neonazis in Toitenwinkel Mehmet Turgut. Der 25 Jährige, war kurz zuvor von Hamburg nach Rostock gezogen.

Er hatte an diesem Morgen als Vertretung für einen Freund in dessen Döner-Imbiss gearbeitet. Turgut ist eines der Opfer der rechten Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Auch beim Mord in Rostock Toitenwinkel spekulierte die Polizei über alle möglichen Hintergründe der Tat, nur das naheliegendste, dass es sich um eine rassistische Tat handelt, zog sie nicht in Betracht und Öffentlichkeit sowie die Antifa ließ sich von ihr blenden. Wir rufen auf am Samstag den 25. Februar 2012 gemeinsam mit uns in Toitenwinkel an Mehmet Turgut zu erinnern und gegen rechtes Denken und seine mörderischen Konsequenzen zu demonstrieren.

Kommt am Samstag nach Toitenwinkel/Neudierkower Weg

25.2, 12 Uhr Rostock/Toitenwinkel Neudierkower Weg

Wir sehen uns!

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31Jan/12Off

Kundgebung vor dem Schweriner Schloss zur Schließung des Flüchtlingslagers Jürgenstorf

Wir rufen dazu auf, am Donnerstag, den 2. Februar zahlreich an den Protesten gegen die menschenunwürdige Lagerpraxis im Umgang mit Flüchtlingen in MV teilzunehmen.

Bereits im September letzten Jahres wandten sich die Bewohner_innen der Gemeinschaftsunterkunft Jürgenstorf bei Stavenhagen an die Öffentlichkeit und machten in einem offenen Brief eindringlich auf ihre teils unwürdigen Lebensbedingungen aufmerksam.

Die etwa 200 Flüchtlinge leben dort in einer unsanierten Lagerunterkunft auf einem kleinen Dorf und isoliert von der Gesellschaft. Ärztliche Versorgung, Lebensmittel und Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe finden sie nur im 5 km entfernten Stavenhagen. Weiterhin verfügen die Menschen dort nur sehr eingeschränkt über Kommunikationsmöglichkeiten. So haben sie keinen Zugang zum Internet, einem Faxgerät oder einen Kopierer vor Ort, um dringende Dokumente zu ihrem Asylantrag zu erbringen. Neben fehlenden Möglichkeiten zur Bildung und Freizeitgestaltung, sind ebenso rassistische Anfeindungen und auch Übergriffe Teil ihres Alltags.

Entsprechend fordern wir eine Abschaffung des menschenunwürdigen und abschreckenden Lagers Jürgenstorf und eine dezentrale Unterbringung aller Flüchtlinge.
Wir unterstützen deshalb am 2. Februar in Schwerin auch den Antrag auf Schließung des Lagers Jürgenstorf durch den migrationspolitischen Sprecher der Linken, Dr. Hikmat Al Sabty.

Kommt also mit uns nach Schwerin! Treffpunkt 12.30 Uhr Rostock Hbf/Südseite.

Refugees welcome!

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15Jan/12Off

Klima- und Energiewende nach Durban und dem Atomausstieg -Vortrag von Prof. Dr. Felix Ekardt

Vertreter von knapp 200 Staaten debattierten im Dezember 2011 in Durban über ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll. Nach zähen Verhandlungen einigte sich der Gipfel auf einen Kompromiss: Bis 2015 soll ein Weltklimavertrag erarbeitet werden. Erstmals wollen dann auch Länder wie die USA und China verbindliche Ziele mittragen.

Wie wirkt sich das auf dem Klimawandel aus? Ist der in Durban erzielte Kompromiss ausreichend oder überhaupt zielführend? Wie fügt sich der Atomausstieg hierzulande in die dortige Debatte ein? Und sind internationale Gipfel überhaut ausreichend, um das Klima "zu retten", oder müssen wir grundlegende Änderungen an unserem Konsumverhalten vornehmen? Ist der Kapitalismus in Zeiten globaler, auch vermehrt ökologischer Krisen überhaupt in der Lage umzusteuern, oder sind die Grenzen des Kapitalismus erreicht?

Prof.Dr. Felix Ekardt ist Jurist, Philosoph und Soziologe. Er leitet die Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und Klimapolitik. Diese Forschungsgruppe setzt sich insbesondere mit der Theorie der Gerechtigkeit, mit der Theorie der Nachhaltigkeit, mit der Klimapolitik und mit Fragen der politischen Steuerung in der Weltgesellschaft auseinander.

Wann? Montag, den 16. Januar, um 19:30 Uhr

Wo? Campus Ulmenstraße Universität Rostock, Hörsaal 323

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24Nov/11Off

Nazis, zieht euch warm an! – Demos am 25.11. in Rostock und am 10.12. in Greifswald

Nicht erst mit dem Bekanntwerden des rassistischen Terrors der NSU-Gruppe wurde uns die Bedrohung von rechts bewusst. Von neurechtem Gedankengut ala Sarrazin, über verschiedene Angriffe auf alternative Wohnprojekte, bis hin zu rassistischen Gewalttaten und Morden - Ausgrenzung und Gewalt gegenüber Menschen, die nicht in das Konstrukt "Deutschland" passen, sind an der Tagesordnung und das schon seit Jahren.

Und plötzlich alle schwer betroffen... Für uns ist es eine Diffamierung der Opfer rechter Taten und engagierter Antifaschistinnen und Antifaschisten nun so zu tun, als wäre das Problem ein Neues. Dass die NSU-Morde in den Medien als "Döner-Morde" hingestellt wurden, ist ein gutes Beispiel für die Verharmlosung der Sache und das noch mit einem rassistischen Unterton.Ebenso gab es in den letzten Jahren viele Übergriffe und gar Morde an alternativen Menschen, Obdachlosen, Asylbewerber_innen und anderen, die nicht in das neonazistische Weltbild passen. Auch wenn solche Taten durch bekannte Neonazis begangen wurden, haben Ermittlungsbehören und Medien allzu gern die Augen davor verschlossen, dass eine rechte Gesinnung das Tatmotiv war. Deshalb sind wir vom rassistischen Terror nicht überrascht - die NSU-Morde bestätigen nur, was uns tagtäglich in der deutschen Wirklichkeit begegnet: völkisches Denken, Menschenverachtung und Gewalt.

 Darum rufen wir als Grüne Jugend Rostock insbesondere zu zwei Veranstaltungen auf:

Zum einen gibt es am Freitag, den 25.11. um 16 Uhr eine Gedenkkundgebung am Doberaner Platz für die Opfer rassistischer Gewalttaten und Morde.
Weitere Infos dazu hier:  http://stopitkampagne.blogsport.de/

Zum anderen rufen wir dazu auf, am Sonnabend, den 10.12. nach Greifswald zu fahren. Dort soll am Südbahnhof ab 13 Uhr eine lautstarke Antifa-Demo stattfinden. Hintergrund dazu sind z.B. die zahlreichen Übergriffe auf alternative Wohnprojekte und Menschen durch Nazis in der letzten Zeit.
Weitere Infos hier: http://defiantantifa.wordpress.com/demo/
Mobi-Video hier: http://vimeo.com/32440482

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4Okt/11Off

Atomtransporten endlich ein Ende setzen

Am morgigen Mittwoch dem 5. Oktober, um 15 Uhr wird es wieder eine Kundgebung anlässlich der Atomtransporte über den Rostocker Hafen geben. Hintergrund ist ein Antrag der Grünen Bürgerschaftsfraktion, die die Transporte von Brennstäben über Rostock durch eine Änderung der Hafenordnung verbieten soll. Momentan sieht es nicht nach einer Zustimmung durch die anderen Fraktionen in der Bürgerschaft aus.

Wir rufen daher dazu auf an der Kundgebung teilzunehmen und den Abgeordneten in der Rostocker Bürgerschaft zu zeigen, dass wir in keiner Stadt leben wollen, die als Umschlagplatz für gefährliche, atomare Materialien dient. Wir fordern daher ein Änderung der Hafenordnung, wie es beispielsweise die Stadt Emden schon vor langem getan hat.

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14Jul/11Off

Homophobie offensiv entgegentreten!

Noch immer werden Lesben, Schwule und Transgender in unserer Gesellschaft ausgegrenzt und diskriminiert. Zwar gehört Homophobie nicht mehr zum gängigen Etikett. Doch noch immer ist Ausgrenzung auf Grund von sexueller Orientierung in vielen Bereichen unserer Gesellschaft salonfähig. Dies gilt nicht nur für Kneipen oder Fußballstadien, sondern sogar für Schulen und Universitäten.

Politisch hat sich zwar schon einiges bewegt, doch wirkliche Gleichstellung liegt noch immer in weiter Ferne. Nach wie vor sind homosexuelle Paare davon ausgeschlossen zu heiraten oder Kinder zu adoptieren.

Daher findet am 16. Juli in Rostock der Christopher Street Day unter dem Motto "Gleiche Liebe - Gleiche Rechte" statt. Die Grüne Jugend Rostock ruft dazu auf diesen Tag zu nutzen um aktiv zu werden gegen Homophobie und Ausgrenzung.

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13Jul/11Off

Support your local Protest Camp! – Protestcamp gegen Repression und Atomtransporte auf dem Neuen Markt

Auf dem Neuen Markt Rostock haben seit Freitag Aktivist_innen ein Camp aufgeschlagen um gegen Atomtransporte, Repression und behördliche Willkür zu protestieren. Auch Mitglieder der Grünen Jugend unterstützen die Protestaktion und fordern jeden dazu auf das Camp zu unterstützen und sich den Protesten anzuschließen.

Die Aktion nahm am vergangenen Freitag ihren Anfang, als den Aktivist_innen, die eine Fahrrademonstration gegen die Atomtransporte über den Rostocker Stadthafen starten wollten, bereits nachbehördliche Willkür und Repression zu demonstrieren. Voraussichtlich wird das Camp noch bis kommenden Sonntag stehen, da dann endlich die Fahrraddemo stattfinden soll.

Mehr Infos findet ihr unter lubmin-nixda.de und dem Blog des Protestcamps.

 

 

 

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4Jul/11Off

Keine Atomtransporte über Rostock – Fahrraddemo am 8. Juli

Wie vor kurzem bekannt wurde, dient der Rostocker Hafen schon seit Jahren als Umschlagplatz für Kernmaterial aus verschiedenen Ländern um Atomkraftwerke in ganz Europa zu beliefern. So dürften laut Informationen der Ostseezeitung schon 21 Transporte allein in diesem Jahr über Rostock verlaufen sein. Es handelt sich hierbei um hochgiftige, radioaktive und somit keinesfalls ungefährliche Stoffe.

Die Grüne Jugend Rostock fordert ein Ende der gefährlichen Transporte und ruft zur Teilnahme der vom Anti-Atom Bündnis NordOst organisierten Fahrraddemonstration am 8. Juli auf. Die Demo wird um 15:00 Uhr am Neuen Markt beginnen und die Demoroute wird in familienfreundlichem Tempo zum Rostocker Seehafen führen.

 

Mehr Infos findet ihr unter: lubminnixda.de

 

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11Jun/11Off

“Faxen Digge” – Aktionswoche zu Repression und Freiräumen

Repression gegen alternative Freiräume und linke Politik sind Thema einer Aktionswoche unter dem Motto "Faxen Digge - Repression ist mal so gar nicht Freiraum" in Rostock vom 18. - 24. Juni. Es wird Veranstaltungen, wie Vorträge, Workshops und eine Demo geben. Mehr Infos und einen genauen Terminplan findet ihr unter http://faxendigge.blogsport.de!

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29Mai/11Off

Von der Anti-Parteien-Partei zur Volkspartei? Die Entwicklung der Grünen aus kritischer Sicht.

Hans Christian Ströbele ist Gründungsmitglied der Partei Bündnis 90/ Die Grünen und einziger direkt gewählter Bundestagsabgeordneter dieser Partei. Als Vertreter des linken Flügels spricht er über die Veränderungen die die Partei durchlaufen hat.

Sind die Grünen in der Mitte der Gesellschaft angekommen? Was ist aus grünen Prinzipien wie Trennung von Amt und Mandat und dem Rotationsprinzip geworden? Wie wirkt sich die Zeit unter Rot-Grün auf die Partei aus? Wieviel hat die Basis der Grünen noch zu sagen und was bedeutet die Öffnung zu stark bürgerlich geprägtem Wählerklientel für das Programm der Grünen? Diese Fragen wird Hans Christian anhand seiner eigenen Erfahrungen in seiner langjährigen Parteikarierre ansprechen und versuchen zu beantworten.

In einem zweiten Teil wird Ströbele dann auf die Entwicklungen in der arabischen Welt eingehen. Auch die Position der Bundespartei zum Lybieneinsatz wird diskutiert.

Diese Veranstaltung wird von der Grünen Hochschulgruppe Rostock präsentiert. Los geht esam 30. Mai 2011  ab 19:30 Uhr im Raum 224, Campus Ulmenstraße der Universität Rostock

 

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